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Hartes Wasser zerstört Waschmaschinen und Geschirrspüler. Schön, dass Sie uns gefunden haben. Wir möchten auf dieser Website über Kalk im Trink- und Brauchwasser, mögliche Schäden dadurch sowie über Wege informieren, was man dagegen tun kann.

Wir sind eine mittelständische Schweizer Firma, die sich seit über 27 Jahren mit Kalk, respektive Entkalkung befasst und können Ihnen wertvolle Tipps zum Thema geben. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine unverbindliche und kostenlose Beratung.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Website einige Anregungen geben zu können und freuen uns auf Ihre Kontaktanfrage, per Email [ info@kalkweg.com ] , per Telefon oder vielleicht schauen Sie einmal persönlich bei uns vorbei?


 

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Hartes Wasser zerstört Waschmaschinen und Geschirrspüler.

„Naja, das kann so schlimm ja nicht sein.“ wird manch einer denken, bis der Schaden dann plötzlich da ist. Es ist aber nicht nur der Totalausfall eines Haushaltsgerätes, der einen wirtschaftlichen Verlust bedeutet, vielmehr ist es der schleichende Verschleiß und die langsame aber stetige Verkalkung der Geräte, insbesondere bei Boilern. Letzteres führt unweigerlich zu einem immer größer werdenden Energieverlust – und Energie ist ein teures Gut.

Hinzu kommt, dass der im Wasser enthaltene Kalk sich an Armaturen und Flächen, die mit ihm in Kontakt kommen, ablagert. Das ist nicht nur unansehnlich sondern bedarf auch eines wesentlich höheren Reinigungseinsatzes. Ebenso ist Kalk u.a. für Schleier und Flecken auf Gläsern verantwortlich, welche im Geschirrspüler gereinigt werden. Kurzum: Es gilt, den Kalk aus dem Wasser zu entfernen.

Weiches Wasser – aber wie?

Als weiches Wasser bezeichnet man solches, das einen Härtegrad unter 8°DH aufweist und entsprechend wenige Mineralien beinhaltet. Doch was tun, wenn das vom Wasserwerk gelieferte Wasser einen hohen Härtegrad aufweist? Von hartem Wasser spricht man, wenn der Gehalt an Mineralstoffen – allen voran Kalk – ein bestimmtes Maß überschreitet. In der DIN 19640 ist das folgendermaßen definiert:

  • 0 – 4°dH sehr weich
  • 4 – 8°dH weich
  • 8-18°dH mittelhart
  • 18-30°dH sehr hart

1°dH entspricht 10 mg CaO (Calciumoxid) je Liter Wasser.

Wer mehr über die Hintergründe und technischen Zusammenhänge erfahren möchte, der findet dazu hier weitere Informationen. Wie Sie die Wasserhärte selbst messen können, erfahren Sie auf dieser Seite bei cbswasser ag: Wasserhärte messen

Um dem Wasser die Härte zu nehmen, ist es also erforderlich, den Gehalt an Mineralstoffen zu reduzieren. Das geschieht in der Regel mit Wasserenthärter, die es in vielerlei Ausführungen und Größen gibt. Das Prinzip des Entkalkens ist dabei meist dasselbe: es kommt eine Umkehrosmoseanlage oder ein Ionentauscher zum Einsatz.

Im Ionentauscher wird das zu reinigende Wasser durch eine poröse Harzschicht geleitet, welche Kalzium- und Magnesiumionen absorbieren kann. Anstelle der auf diesem Wege entfernten Mineralien wird dem Wasser Natrium beigesetzt. Während des Prozesses erschöpft sich der im Ionentauscher vorgehaltene Vorrat an Natrium und wird mittels Kochsalz (NaCL) wieder aufgebaut. Deshalb gehört zu jeder Entkalkungsanlage ein adäquater Regeneriersalz- Vorrat.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es auch andere Ansätze zur Wasserentkalkung gibt. Immer wieder hört man von leicht zu installierenden Geräten, welche dies mittels Magneten bewerkstelligen sollen. Was davon zu halten ist, haben wir in einem Artikel zusammengefasst, welchen Sie hier lesen können: Wasser entkalken mit Hilfe von Magneten – geht das?